Haarpflege im Winter: Alles, was du wissen solltest
Nässe, eisiger Wind und trockene Heizungsluft: Die kalte Jahreszeit macht unseren Haaren ganz schön zu schaffen. Mit diesen 5 Pflegetipps bleibt deine Mähne winterfest.
Wir lieben den Winter. Ehrlich. Aber für unser Haar bedeutet die kalte Jahreszeit nun mal Spliss, spröde Strähnen und Haarbruch. Deshalb haben wir fünf einfache Regeln für dich zusammengestellt, mit denen dein Haar winterfest bleibt. Also, lehne dich zurück, kuschle dich in eine warme Decke ein und lerne.
REGEL NR. 1: CONDITIONER STATT SHAMPOO
„Co-Washing“ wurde vor ein paar Jahren zu einem beliebten Schlagwort in der Schönheitswelt, aber das heißt noch lange nicht, dass dieser Trend nicht effektiv ist. „Co-Washing“ bedeutet, das Shampoo auszulassen und nur einen Conditioner zu verwenden. Dahinter steckt die Idee, dass ein zu häufiges Waschen das Haar tatsächlich von lebenswichtigen Ölen befreien kann, die es braucht, um es mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wenn das Shampoo gelegentlich durch einen Conditioner ersetzt wird, können unerwünschte Fette entfernt und gleichzeitig der Feuchtigkeitsgehalt erhalten bleiben. Immer noch skeptisch? Ein guter Kompromiss kann mit einem 2-in-1-Shampoo gefunden werden, mit dem das Haar in einem Schritt gereinigt und gepflegt wird.
REGEL NR. 2: PFLEGEN UND KÄMMEN
Du lässt deinen Conditioner ungefähr 5 Sekunden einwirken, bevor du ihn wieder ausspülst? Das bringt leider recht wenig. Wir empfehlen, deine Spülung mit einem Kamm gleichmäßig im Haar zu verteilen und mindestens 2 Minuten einwirken zu lassen. Dafür die nassen Strähnen einfach nach dem Shampoo in der Mitte in zwei Hälften teilen. Das muss nicht perfekt sein, ein ungefähres Abtrennen mit den Händen reicht vollkommen, bevor du den Conditioner ins Haar gibst – erst die eine Seite, dann die andere. Und aufgepasst, hier kommt das iTüpfelchen: Kämme das Haar mit einem breitzackigen Kamm und lass ihn durch deine Längen und Spitzen gleiten. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der Conditioner gleichmäßig im Haar verteilt wird. Warte dann mindestens zwei Minuten, bevor du den Conditioner wieder ausspülst.
Ein Kamm sorgt dafür, dass der Conditioner nicht nur an einer Stelle sitzt, sondern überall im Haar verteilt wird. Eine Bürste funktioniert auch, aber achte darauf, nasses Haar nur sanft zu bürsten. Nur weil es nass ist, heißt das nicht, dass es unbesiegbar ist.
REGEL NR. 3: WÄHLE EINE DUNKLERE FARBE
Moment mal, die Farbwahl im Winter kann sich auf den Zustand deiner Haare auswirken? Die Antwort lautet Jein - es hängt von deinen Haaren ab. Nehmen wir mal an, du bist von Natur aus brünett, aber dein Haar ist mittelblond gefärbt. Blond erfordert viel Pflege und alle 3-6 Wochen einen Aufheller auf die nachgewachsenen Haare am Ansatz. Was verkehrt daran ist? Nichts, per se. Es kann allerdings bedeuten, dass beim Färben der Aufheller auf zuvor gefärbtes Haar gelangt, wodurch es zu Haarbruch kommen kann. Im Laufe der Zeit stellst du möglicherweise fest, dass dein Haar am Oberkopf gesund und kräftig ist und deine Spitzen spröde und abgenutzt aussehen. Dazu kommt kaltes Wetter, Heizungsluft und trockener Wind und schneller als dir lieb ist, sitzt du vor dem Computer und googelst „Was tun gegen Haarbruch??“.
Wenn du dich in den kälteren Jahreszeiten für eine etwas dunklere Farbe entscheidest, kannst du Nervenzusammenbrüche wie diese vermeiden, selbst wenn du nur einen Viertel oder einen halben Farbton dunkler gehst. Die beste Option ist die Verwendung einer Intensivtönung, die sich nach etwa 28 Haarwäschen wieder auswäscht . Auf diese Weise kannst du im November dunkler werden und im März wieder hell. Du möchtest auf Dauer dunkler werden? Dann bewirkt unser Individualisierter Farbauffrischer wahre Wunder. Er wurde speziell entwickelt, um Farbe in deine Längen und Spitzen zu bringen. Er ist langlebig, einfach anzuwenden und das Beste: nur für dich gemacht.
REGEL NR. 4: GÖNNE DEINEM HAAR EINE PAUSE
Manchmal ist die beste Medizin, das Haar einfach in Ruhe zu lassen. Das bedeutet, das Glätteisen und den Lockenstab in den Badezimmerschrank zu verbannen, weniger häufig zu waschen und zu färben. Es mag dich überraschen, aber dein Haar wird ganz schön strapaziert, wenn all diese täglichen Faktoren ständig die Form, den Feuchtigkeitsgehalt und den Farbton deiner Follikel verändern. Gönne deinem Haar im Winter eine Pause und leg im Frühjahr wieder los. Und genau wie deine Lippen und Haut, braucht dein Haar im Winter eine Extraportion Feuchtigkeit. Wir empfehlen einen täglichen feuchtigkeitsspendenden Styler wie unsere Universal Leave-In. Du sehnst dich nach einem Color-Kick? Unsere farbintensivierende Pflege „Tint Rinse“ lagert Pigmente im Haar ab oder balanciert unerwünschte Töne aus. Sie holt das beste aus deiner Farbe und pflegt in einem Schritt.
REGEL NR. 5: VERWENDE EIN TROCKENSHAMPOO
Du hast es vielleicht schon herausgelesen, aber wir möchten wirklich, dass du dein Haar im Winter weniger häufig wäscht. Abgesehen vom „Co-Washing“ sind wir große Fans von zuverlässigen Trockenshampoos. Ein Spray frischt das Haar auf, absorbiert überschüssige Öle und muss nicht ausgespült werden. Im Grunde ist es ein unsichtbarer Nebel, der immer wieder verwendet werden kann, um Gerüche für ein revitalisiertes Finish zu beseitigen. Außerdem verleiht es dem Haar einen seidigen Glanz und sieht dabei einfach mühelos aus. Lass jede zweite Haarwäsche aus und verwende stattdessen ein Trockenshampoo und beobachte, wie sich dein Haar anfühlt.
Und da haben wir’s: Fünf Regeln, mit denen dein Haar winterfest bleibt. Folge uns auf Instagram & Facebook für mehr Pflegetipps und Tricks.
